Lima

Hola,

ein Besuch der besonderen Art ist immer wieder das von hier aus nahegelegene Polvos. Dies würde man in Deutschland vielleicht als den Vietnamesen-Markt bezeichnen, da es eine überdachte Ansammlung von Ständen ist, an denen man eigentlich alles kaufen kann. Wenig davon jedoch ist brauchbar oder schön. Aber es macht immer wieder Spass, mit den Leuten dort zu handeln …
Nachmittags war ich noch im Museo de la Nacion. Dort haben sie aktuell eine sehr interessante Ausstellung über Ausgrabungen, welche seit 1994 etwa 180 km nördlich von Lima gemacht werden. Diese archäologischen Funde im Caral-Supe-Valley belegen erstmals die Theorie, dass Amerika von Süden und nicht, wie bisher angenommen und mit Stolz von den Amerikanern behauptet, von Norden her besiedelt wurde. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Archäologie, aber diese Zivilisation, die in ihrer flächenmäßigen Ausdehnung scheinbar nicht viel größer als eine Kleinstadt war, hat mich schon beeindruckt.
Auf dem Rückweg sind wir mit dem Panzer meiner Eltern durch den dicken Berufsverkehr von Lima gefahren. Immer wieder ein Erlebnis, wie sich alles wie Wasser weiterbewegt und man in diesem Hupkonzert staufrei zum Ziel kommt.
Desweiteren habe ich heute die letzten Planungen für unsere Rundereise abgeschlossen:

Lima – Huaraz – Trujillo – Cajamarca – Chiclayo – Piura – Punta de Sal

wird unser Fahrplan sein.
Leider hat derjenige, mit dem ich in den Anden klettern gehen wollte, abgesagt. Vielleicht bekomme ich aber in Huaraz noch Gelegenheit dazu. Alles in allem trotzdem eine sicherlich höchst spannende Tour mit viel Genuss für Auge und Geist.

Hasta manana,

Matthias

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