Rückkehr

Hola,

wir sind nun nach mehr als 24 Stunden Reise wieder in Deutschland angekommen und haben uns auf unsere Wohnorte verteilt.
Wir können jetzt ebenso wie George Bush behaupten, dass wir uns „ein Bild von der Lage“ gemacht haben. Unser Flugzeug von Lima nach Atlanta überflog die Hinterlassenschaften von „Katrina“ im Süden der USA und es war ein sehr erschreckendes Bild. Wenn man das Gebiet von oben mit mehr Überblick sieht, dann scheint es, als ob sich das Meer am Menschen gerächt hat. Wo sonst der Mensch Raubbau betrieb, hat sich das Wasser mit ungeheurer Kraft seine Fläche zurückerobert. Eine Katastrophe, die unheimlich vielen Menschen die Existenz oder sogar das Leben kostete und welche sicherlich noch lange für Gesprächsstoff sorgen und zum Nachdenken anregen wird.
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Nachdem wir etwas unglücklich an der Einwanderungsbehörde der USA Zeit verloren hatten (die kürzeste Schlange ist nicht immer die schnellste; hätte ich eigentlich wissen müssen) haben wir unsere Atlanta-Stadtbesichtigung auf eine wichtige Sehenswürdigkeit beschränkt: „The World of Coca-Cola“. Ein sehr interessant und ansehnlich gestaltetes Museum über die Geschichte des wohl populärsten Soft-Drinks der Welt. Einzelheiten wiederzugeben würde hier zu langatmig sein, deswegen beschränke ich mich auf das Highlight: Die Verkostung sämtlicher Coca-Cola-Produkte, die weltweit verkauft werden. Bei diesen 50 Sorten reicht meine Bewertung von „lecker“ bis „wer trinkt sowas (gerne)?“. Die leckeren sind die, die man auch bei uns so im Regal findet. Die anderen aus bspw. Malaysia, Korea, Australien, etc. waren teilweise so widerlich, dass ich schnellstmöglich Classic Coke zum ausspülen benutzte. Mit Mägen voller Ekligem und Süßem sind wir dann mit Marta (U-Bahn) zum Flughafen zurück.
In Frankfurt haben wir dann einen Mietwagen genommen, der erst 7(!) Kilometer gelaufen war. Neuwagengeruch!!!

Nun ist also unser Urlaub vorbei und wir können wieder eine lange Zeit davon zehren, während wir uns dem Alltag stellen.

Danke fürs Lesen !

Matthias

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